Der klassische 2 PhasenlaufElektromotor schon wieder mal durchgebrannt
Schon wieder ist ein Elektromotor
durchgebrannt. Beim letzten Mal lief er
noch rund zehn Jahre. Diesmal jedoch nur
etwa anderthalb Jahre.
Eine Laufzeit von 1,5 Jahren ist für einen
Elektromotor deutlich zu wenig.
Die entscheidende Frage lautet daher:
War der erste Motorschaden wirklich nur
Verschleiß – oder lag bereits damals eine
andere Ursache vor?
Warum brennt ein Elektromotor immer wieder durch?
Ist ein Elektromotor bereits zum zweiten
Mal ausgefallen, ist die Wahrscheinlichkeit
hoch, dass auch ein dritter Motor wieder
beschädigt wird.
Vor allem dann, wenn die eigentliche
Ursache nicht erkannt und beseitigt wird.
Deshalb gilt:
Den defekten Elektromotor immer von einem
Fachmann öffnen und prüfen lassen.
Was verrät der Blick in den Elektromotor?
Ein Fachmann erkennt an:
der Wicklung
den Kugellagern
thermischen Spuren
ob der Schaden altersbedingt war oder ob
eine andere Ursache vorliegt.
Die Wicklung „spricht“ – man muss nur
hineinschauen.
Zweiphasenlauf – eine häufige Ausfallursache
In früheren Blogbeiträgen haben wir den
Zweiphasenlauf bereits mehrfach als
Ausfallursache beschrieben.
Kurz erklärt:
Fällt bei einem Dreiphasenmotor eine
Zuleitung aus, läuft der Motor nur noch
mit zwei Phasen.
Spannung und Strom geraten aus dem
Gleichgewicht. Die Belastung steigt stark
an – der Motor brennt durch.
Das Schadensbild ist an der Wicklung im
Inneren eindeutig erkennbar.
Warum Schutzorgane nicht immer helfen
Zwar sind häufig Schutzorgane vorhanden,
doch sie lösen nicht immer rechtzeitig aus.
Besonders kritisch wird es, wenn die
Ursache nicht dauerhaft, sondern
sporadisch auftritt.
Typische Praxis: Die Ursache liegt vor der Steckdose
In vielen kleinen und mittleren Betrieben
sind Elektromotoren dezentral verteilt.
Die typische Konstellation:
drei Sicherungsautomaten zur CEE-Dose
Anschluss über Stecker
Ein-/Aus-Schalter mit Unterspannung
Motorschutzschalter oder Bimetallrelais
Mehr Schutz ist oft nicht vorhanden.
Wenn die Anlage über die Jahre „wächst“
Wird die Anlage erweitert oder kommen
weitere Verbraucher hinzu, steigt die
Gesamtlast auf den Sicherungen.
Beim Einschalten eines Motors kann dann
sporadisch ein Sicherungsautomat auslösen.
Nicht immer – aber gelegentlich.
Und genau das ist gefährlich.
Das fatale Zusammenspiel
Irgendwann trifft alles zusammen:
hohe Last
ungünstiger Einschaltmoment
eine Sicherung löst aus
Der Motor läuft kurz im Zweiphasenbetrieb.
Der Motorschutz reagiert:
zu spät
oder wird mehrfach wieder eingeschaltet
Das Ergebnis:
Motortod.
Warum Ursachenklärung entscheidend ist
Ohne Ursachenanalyse wird:
der nächste Motor wieder beschädigt
Zeit und Geld unnötig verbrannt
Ein Blick in den Motor und ein offenes
Ursachengespräch mit dem Fachmann können
den nächsten Motorschaden verhindern.
Fazit
Ein Elektromotor brennt selten „einfach so“
durch. Wiederholte Ausfälle haben fast immer
eine technische Ursache.
Wer das Feedback des Motors nutzt,
vermeidet den nächsten Crash.
Das Feedback nutzen!
Nutzen bringt Nutzen.
AQ Pluss Motoren nutzen!
Textvorlage ohne KI:
(940) Elektromotor schon wieder mal durchgebrannt
Elektromotor schon wieder mal durchgebrannt. Gut, letztes Mal ist der etwa zehn Jahre gelaufen, aber diesmal nur ca. anderthalb Jahre. Eineinhalb Jahre Laufzeit für einen Elektromotor ist deutlich zu wenig. Warum ist der das erst Mal durchgebrannt, waren es tatsächlich die zehn Jahre Laufzeit, also der Verschleiß?? Oder lag eine andere Ursache vor?? (…) nun jetzt, warum ist der durchgebrannt?? Es ist nämlich hochwahrscheinlich, dass eine nicht so klar ersichtliche Ursache auch den dritten E-Motor über kurz oder lang wieder zerstört. Auf jeden Fall den defekten, den durchgebrannten Elektromotor von einem Fachmann aufmachen lassen und nachschauen lassen, was die Wicklung „sagt“, was die Kugellager „sagen“ und ob sonst eine Ursache sich indirekt bemerkbar macht. Wir hatten hierfür schon öfter in dem Elektromotoren-Blogbeiträgen den Zweiphasenlauf als Ausfallursache beschrieben. Hier ist der Link zu einem Vergleichsbeitrag, mehr ….. Also nur ganz kurz. Beim Dreiphasenmotor fällt eine Zuleitung aus, warum auch immer, mit nur zwei Leitungen kommt der E-Motor in eine „Schieflage“ mit Spannung und auch Strom. Das wird zu viel, er brennt durch. Das sieht man an der Wicklung im Inneren. Die Schutzorgane, wenn welche vorhanden sind, lösen aus, allerdings nicht immer rechtzeitig. Sehr problematisch wird es, wenn eine Ursache vorhanden ist, die nicht regelmäßig, sondern sporadisch auftritt. Kommen wir hier noch mal auf das Zweiphasenlauf-Beispiel zurück. Die Ursache könnte eventuell die Vorsicherung sein. Sehr viele E-Motoren sind ja in kleinen und mittleren Betrieben verteilt. Da ist meist folgende Konstellation: Drei Sicherungsautomaten schützen die Leitungen zur CEE-Steckdose. Das Gerät wird mit Stecker angeschlossen. Als Überwachung ist ein Ein-/Aus-Schalter mit Stromüberwachung und Unterspannungsauslösung. Ein typischer Motorschutzschalter oder ein Schutz mit Bi-Metallrelais. Das war es. Nun wird das Gerät ab und zu mal gebraucht, also eingeschaltet. Analog einer Bohrmaschine, Säge oder Absaugung. Sind nun an den Leitungssicherungsautomaten mehrere Geräte angeschlossen oder später noch welche dazugekommen, ist die Last (Strombelastung) höher geworden. Wird nun ein Gerät wie Ihr defekter E-Motor zugeschaltet, dann kann das mal zum Auslösen eines Automaten führen. Nicht immer, je nach Konstellation halt. Das kann auch lange, lange gut gehen. Bis - ja bis mal alles zusammentrifft und – Ende. Sicherung raus. Motorschutz … eventuell mal bisschen langsamer als sonst oder einfach dreimal hintereinander hineingedrückt. Motorende, Motortod. Ein Blick vom Fachmann in den Motor hinein und das Ursachengespräch kann Ihnen den nächsten Motorcrash vermeiden.
Das Feedback nutzen!
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Interner Vermerk, Überschrift:
(940) Elektromotor schon wieder mal durchgebrannt